Ironie des Schicksals

Eine abgeschobene Familie bringt die Herrschenden
mehr ins Straucheln, als ein Jahr ständiger Vergehen
gegen das Wohl aller hier lebenden Kinder.

Selbst, wenn es um die eigenen geht, geht die eigene Gesundheit vor.
Aber die Gelegenheit, einmal ein Stück Herz zu zeigen,
lassen sich auch jene, die prinzipiell herzlich wenig von Asylanten halten,
in herzlosen Zeiten nicht entgehen.

„Gut integriert“, lautet wohl die Zauberformel, die Herzen öffnet.
Falsch gepokert, Herr Zähneknirrscher und – blecker!
Auch gut! Die Wege des Schicksals sind rätselhaft und manchmal ironisch…



Ein Kommentar

Gerhard Auinger 1. Februar 2021 Antworten

„Den hat es in der Dichtkunst nicht allzu weit getrieben, in dessen Texten nicht mehr steht, als er hineingeschrieben“ (Anon.)

liebe Christa, ich bin von deinem Projekt sehr beeindruckt!

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